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Salmeterol (Inhalation) (Aerosol Powder, Disk)

Salmeterol (Durch Einatmen)
Salmeterolxinafoat (sal-ME-ter-ol zye-NAF-oh-ate)Zur Vorbeugung von Asthmaanfällen oder belastungsinduzierten Bronchospasmen (EIB) sowie zur Behandlung anderer Lungenprobleme wie chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD), chronischer Bronchitis und Emphysemen.
Serevent Diskus

Wann dieses Medikament nicht eingesetzt werden sollte:
Sie sollten dieses Medikament nicht verwenden, wenn Sie allergisch auf Salmeterol reagieren. Verwenden Sie dieses Medikament nicht während eines akuten Asthmaanfalls oder COPD-Schubs.

So wird dieses Medikament eingesetzt:
Unter Druck stehendes Pulver, Diskus

  • Ihr Arzt wird Ihnen erklären, in welcher Dosis Sie dieses Medikament verwenden sollen. Nehmen Sie nicht mehr als die verordnete Dosis ein.
  • Diesem Medikament sollten Anwendungshinweise beiliegen. Wenn dies nicht der Fall ist, fragen Sie Ihren Apotheker nach einer Kopie.
  • Lesen und befolgen Sie die Anwendungshinweise auf dem Beipackzettel des Medikaments. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie Fragen haben.
  • Serevent® Diskus® ist ein Pulver, das mithilfe eines speziellen Inhalators eingenommen wird. Einzeln abgemessene Dosen des Pulvers werden in einer Folienblisterpackung aufbewahrt, die in den Diskus® gegeben wird. Der Diskus® durchsticht jeweils einen Blister und lädt auf diese Weise die korrekte Dosis in die Kammer, wenn Sie zur Einnahme des Medikaments bereit sind. Verwenden Sie den Diskus® nicht mit einem Abstandhalter.
  • Halten Sie den Diskus®-Inhalator stets geschlossen, wenn Sie ihn nicht benutzen. Halten Sie den Inhalator stets trocken. Blasen Sie nicht hinein.
  • Vor der Inhalation Ihrer Dosis atmen Sie ganz aus und versuchen Sie, so viel Luft wie möglich aus der Lunge zu drücken. Halten Sie den Diskus® waagerecht und vom Mund weg.
  • Öffnen Sie den Mund und atmen Sie schnell und tief durch den Diskus® ein. Atmen Sie nicht durch die Nase ein.
  • Nehmen Sie den Diskus® vom Mund. Halten Sie 10 Sekunden oder so lange wie möglich den Atem an und atmen Sie dann langsam aus.

Medikamente und Nahrungsmittel, die zu vermeiden sind:
Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie andere Medikamente einnehmen, einschließlich rezeptfreier Medikamente, Vitamine und Naturheilprodukte.

  • Dieses Medikament sollte nicht zusammen mit ähnlichen Inhalationsmedikamenten wie Arformoterol (Brovana™), Budesonid/Formoterol (Symbicort®), Formoterol (Foradil®, Perforomist™) oder Salmeterol/Fluticason (Advair®) eingenommen werden.
  • Weisen Sie Ihren Arzt darauf hin, wenn Sie in den vergangenen zwei Wochen Medikamente zur Behandlung von Depressionen (wie Amitriptylin, Doxepin, Nortriptylin, Elavil®, Pamelor® oder Sinequan®) oder einen MAO-Hemmer (wie Eldepryl®, Marplan®, Nardil® oder Parnate®) eingenommen haben.
  • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie ein Medikament zur Behandlung von Depressionen (wie Nefazodon oder Serzone®), ein Medikament zur Behandlung einer Infektion (wie Clarithromycin, Itraconazol, Ketoconazol, Telithromycin, Biaxin®, Ketek®, Nizoral® oder Sporanox®) oder ein Medikament zur Behandlung von HIV oder AIDS (wie Atazanavir, Indinavir, Nelfinavir, Ritonavir, Saquinavir, Crixivan®, Fortovase®, Invirase®, Norvir®, Reyataz® oder Viracept®) einnehmen.
  • Informieren Sie Ihren Arzt darüber, wenn Sie auch ein Diuretikum bzw. eine „Wassertablette“ (wie Furosemid, Hydrochlorothiazid (HCTZ), Torsemid, Demadex® oder Lasix®) oder ein Blutdruckmedikament (wie Atenolol, Metoprolol, Propranolol, Inderal®, Tenormin® oder Toprol®) einnehmen.

Warnhinweise im Zusammenhang mit der Einnahme dieses Medikamentes:

  • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind, stillen oder an einer Leber-, Herz- oder Blutgefäßerkrankung, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, Diabetes, Epilepsie oder Krampfanfällen, Schilddrüsenproblemen oder Hypokalämie (niedrigem Kaliumgehalt im Blut) leiden.
  • Wenn Sie ein Kortikosteroid zur Kontrolle des Asthmas verwenden, nehmen Sie dieses weiterhin wie vom Arzt verordnet ein. Nehmen Sie alle COPD-Medikamente wie vom Arzt verordnet ein. Ändern Sie nichts an der Dosierung und brechen Sie die medikamentöse Behandlung nicht ab, ohne Ihren Arzt zu konsultieren.
  • Dies sollte nicht das erste und einzige Medikament sein, das Sie gegen Asthma oder COPD anwenden. Dieses Medikament kann keinen Asthma- oder COPD-Anfall beenden, der bereits begonnen hat. Wahrscheinlich wird Ihr Arzt Ihnen oder Ihrem Kind ein weiteres Medikament verschreiben, das bei einem akuten Asthmaanfall oder COPD-Schub verwendet werden kann. Informieren Sie Ihren Arzt umgehend, wenn das andere Medikament nicht so gut wirkt oder wenn Sie zwei Tage hintereinander mehr als vier Sprühstöße benötigen.
  • Wenn eines Ihrer Asthmamedikamente nicht die gewohnte Wirkung zeigt, sollten Sie sofort Ihren Arzt verständigen. Ändern Sie nichts an der Dosierung und brechen Sie die medikamentöse Behandlung nicht ab, ohne Ihren Arzt zu konsultieren.
  • Dieses Medikament kann paradoxe Bronchospasmen verursachen, was bedeutet, dass sich Ihre Atembeschwerden oder das Giemen verschlimmern. Paradoxe Bronchospasmen können lebensbedrohend sein. Setzen Sie dieses Medikament ab und informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn bei Ihnen oder Ihrem Kind nach der Einnahme dieses Medikaments Husten, Atembeschwerden, Kurzatmigkeit oder Giemen auftreten.
  • Setzen Sie dieses Medikament ab und informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn bei Ihnen oder Ihrem Kind Hautrötungen, Nesselausschlag oder allergische Reaktionen auf dieses Medikament auftreten.
  • Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn bei Ihnen oder Ihrem Kind nach der Einnahme dieses Medikaments Brustschmerzen, Herzrasen, Nervosität, Zittern an Händen oder Füßen, laute Atemgeräusche, Würgereiz, Halsenge oder Rachenreizung auftreten.
  • Verständigen Sie Ihren Arzt, wenn Ihre Symptome sich nicht verbessern oder gar schlimmer werden.
  • Ihr Arzt wird Ihren Verlauf und die Wirkung dieses Medikaments bei regelmäßigen Terminen überprüfen. Halten Sie alle Termine ein.

Mögliche Nebenwirkungen dieses Medikaments:
Verständigen Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken:

  • Allergische Reaktion: Jucken oder Nesselausschläge, Schwellungen im Gesicht oder an den Händen, Schwellungen oder Kribbeln in Mund oder Rachen, Engegefühl in der Brust, Atembeschwerden
  • Schmerzen in der Brust oder Kurzatmigkeit
  • Husten, Fieber, Schüttelfrost, laufende oder verstopfte Nase, Hals- und Gliederschmerzen
  • Schluckbeschwerden
  • Trockener Mund, vermehrter Durst, Muskelkrämpfe, Übelkeit oder Erbrechen
  • Schnelle, pochende oder unregelmäßige Herzschläge
  • Zunehmende Asthmaanfälle oder andere Atemprobleme
  • Unkonzentriertheit, Schwindelgefühle oder Ohnmachtsanfälle
  • Krämpfe oder Zittern
  • Atembeschwerden
  • Ungewöhnliche Müdigkeit oder Schwäche

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie eine der folgenden weniger ernsten Nebenwirkungen bemerken:

  • Kopfschmerzen
  • Muskel- oder Knochenschmerzen
  • Übelkeit, Erbrechen oder Magenverstimmung
  • Taubheit oder Kribbeln an Händen oder Füßen
  • Hautrötungen

Sollten Sie andere Nebenwirkungen im Zusammenhang mit diesem Medikament bemerken, teilen Sie dies Ihrem Arzt mit.
Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie medizinischen Rat zu Nebenwirkungen benötigen. Sie können der FDA Nebenwirkungen unter der Nummer 1-800-FDA-1088 melden.